Geschichtliches

1121

Hohnhorst, früher Hoenhorst, wird erstmals anlässlich einer Grundstücksübertragung erwähnt.

13. Jhd.

In dieser Zeit wird vermutlich die erste Kirche in Hohnhorst gebaut.

1375

Erster Nachweis über das Patronsrecht.

1410

Erster Nachweis über eine Kirche.

1412

Erste Überlieferung auf einem Schriftstück über den Kirchturm.

1473

Vermutlich Anschaffung der Glocke, die Weihnachten 1950 gesprungen ist.

1540

Beginn der Reformation in Schaumburg.

1559

Einführung der Reformation in Schaumburg.

1587

Viktor von Mandelsloh wird mit der Kirche zu Hohnhorst belehnt.
Conrad Backhus ist erster ev.–luth. Pastor in Hohnhorst.

 

Die Kirche erhält einen Taufstein.

1671

Die Kirchengemeinde gehört zur Landeskirche „Kurhessen Waldeck“.

1692

Einbau einer Orgel.

1730

Ein Großbrand vernichtet einen Teil der Kirche.

1836

Ein heftiger Sturm bricht die Turmspitze ab.

1856

Erstmals schriftliche Aufzeichnungen über eine Turmuhr.

13.02.1898

Letzter Gottesdienst in der alten Kirche. Bis auf den Turm wird die alte Kirche abgerissen.

19.03.1899

Einweihung der neuen Kirche.

1931

Die Kirchengemeinde gehört seitdem zum Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg, im Sprengel Calenberg–Hoya, der Landeskirche Hannover.

1938

Die Kirche erhält eine Warmluftheizung.

1942

Zwei Glocken müssen als Kriegsmaterial abgegeben werden, eine wird 1947 wiedergefunden.

1944

Erster katholischer Gottesdienst in der Martins–Kirche.

1948

Einweihung der Eisenglocke.

1954

Anschaffung eines Glockenläutwerks.

1967

Einweihung einer neuen Orgel.
Letzter kath. Gottesdienst in der Martins–Kirche.

1979

Auflösung des Patronatsrechtes.

1999

Einweihung der neuen Computer–Orgel.

Namensgebung der Martins – Kirche

Namensgeber ist der Heilige Martin, Bischof von Tours, der einer Legende nach am Stadttor von Miens seinen Mantel mit dem Schwert geteilt und die eine Hälfte einem Bettler gegeben hat. Nachts erschien ihm Christus im Traum und sprach:

′Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.′
Matth. 25,40